Antonia Michaelis – „Der Märchenerzähler“

Auch dieses Buch war eines auf das ich durch eine Youtuberin aufmerksam geworden bin. Sie hat so sehr von dem Märchenerzähler geschwärmt, dass ich es mir einfach zulegen musste. Der Klappentext hat mich dann auch vollends überzeugt. Ob dieser jedoch hielt was er verspricht?

Gestaltung: Diese hat mich zuerst deutlich vom Lesen abgeschreckt. Denn das Cover besteht aus einem sehr „dreckigen“ Grün, wie ich es beschreiben würde und hat mich eher abgeschreckt, als dazu animiert das Buch zu lesen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, verstand ich zwar die Bedeutung der Frabe Grün auf dem Cover, das ja für Hoffnung steht, und auch in dem in der Geschichte erzählten Märchen eine grosse Rolle spielt. Denn das Märchen findet hauptsächlich auf einem grünen Schiff statt.

Sprache und Schreibstil: Die Sätze in diesem Buch sind sehr kurz gehalten,was einen nur so durch die Geschichte fliegen lässt. Ereignisse werden nicht gross augeschmückt beim Erzählen und eher schlicht gehalten, was für eine düstere, aber reale und authentische Stimmung sorgt. In die Geschichte sind sehr viele philosophische Ansätze eingebaut, was mich aufgrund derer Ausführung sehr störte, denn sie wurden immer in einem Satz angesprochen und kurz erwähnt, doch gleich im nächsten darauf wieder fallen gelassen, so das dem Leser keine Zeit blieb, darüber nachzudenken. Und dies geschah auf einer Seite alleine schon etwa zwei Mal. So erschien mir das Buch an Gedankengut völlig überladen zu sein, weil es auch keinen Denkansatz wirklich aufgreifen konnte und der Schreibstil, da man diese kurze Gedanken ohne weitere Ausführungen ja schlecht Inhalt nennen kann, wirkte auf mich extrem pseudophilosophisch.

Ein solcher Beispielsatz wäre auf Seite 133 zu finden: „Bertil versucht, grösser auszusehen, dachte Anna – und er wird dabei kleiner, ohne es zu merken. „Über den Tod sollte man schon manchmal nachdenken“, sagte Bertil. …“

Inhalt:

„Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?“ – Amazon-Beschreibung

Der Klappentext, liess mich denken, dass diese Geschichte in den Fantasy-Bereich hineinspielt und darauf freute ich mich besonders, doch damit habe ich weit verfehlt. Sie spielt in einem kleinen deutschen Städtchen nahe am Meer und ist so nahe an der Realität dran, dass es fast schon weh tut. Die Geschichte hat mich inhaltlich sehr überrascht, auch wenn es zu oftmals wirren Geschehnissen kam, welche in ihrer Entstehung nicht sehr nachvollziehbar waren.

Da es in dem Buch selbst nicht nur ausschliesslich um die „reale Welt“ geht, sondern auch das Märchen selbst, wird das Buch für mich zu etwas Besonderem. Das Märchen selbst ist so einfühlsam und prägend erzählt, was mich zugleich erschaudern liess, mich aber auch berührte. Leider kann ich das grösstenteils nur von dem Märchen behaupten, denn der Rest der Geschichte plätschert mehrheitlich einfach so dahin und es gibt einige Personen, welche so unwichtig sind, dass man sie meiner Meinung nach ganz hätte streichen können und sollen. Doch damit wären wir schon beim nächsten Punkt:

Charaktere: Zum einen ist da der geheimnisvolle Abel, welcher bis zum Schluss nicht wirklich durchschaubar ist. Für mich ein sehr gelungener Protagonist, der sowohl die Besten, als auch die schlechtesten Seiten eines Menschen insich vereint. Und dieses Zusammenspiel ist der Autorin extrem gut gelungen. Als Leser beginnt man diesen Charakter so sehr zu mögen, dass man ihn einfach nur als guten Menschen sehen will und beginnt, alles schlechte, wie beispielsweise das Drogendealen, einfach auszubleden, wie es auch Anna tut. Und damit wären wir bei einem meiner Meinung nach völlig misslungenen Charakter. Als Protagonistin, welche die Geschichte tragen sollte, erschien mir diese Person völlig ungeeignet. Denn Anna handelt auf Arten, welche keinem normal denkenden Menschen in den Sinn kommen würden und bietet somit null Identifizierungspotential. Auch sind ihre Gedankengänge so unnachvollziehbar, dass man sich schnell von diesem Charakter distanziert und sie entwickelt sihc schnell zu einer mühsamen Person die gezwungenermassen ertragen werden muss, will man die Geschichte zu Ende lesen. Auch mit den weniger wichtigen Figuren hat die Autorin keine Meisterleistung erbracht. Denn fast alle erschienen einem so unwichtig und waren so schlecht beschrieben, dass man sich niemandem ausser Abel nahe fühlen konnte.

Fazit: Es gab an diesem Buch viele Punkte, welche mich äusserst störten. Nichtsdestotrotz würde ich die Geschichte an sich als eine gute bezeichnen. Lesenswert finde ich sie jedoch nicht, denn ich bin überzeugt da draussen gibt es so viel mehr Bücher welche die thematisierten Schwerpunkte besser aufgreifen und verarbeiten können. Doch es schadet definitiv auch nicht, einmal einen Blick in das Buch zu werfen und diesem eine Chance zu geben, denn schliesslich sind Geschmäcker verschieden und nur weil mir einiges nicht gefiel, heisst das nicht das euch dieselben Kritikpunkte genauso stören.

Sternbewertung: Ein zweites Mal lesen werde ich dieses Buch sicherlich nicht, doch es hat mich zum Nachdenken gebracht und wirklich schlecht war es nicht, weshalb ich ihm nach einigem drumherumstudieren doch 3 Sterne gebe:

♠ ♠ (3/5)

 

 

 

 

 

Abi Umeda – „Die Walkinder 1“

Auf die „Walkinder-Reihe“ stiess ich nachdem ich auf ReBuy explizit nach mir noch unbekannten Mangas suchte. Da mein Freund meinte es sei wieder einmal Zeit eine neue Reihe zu beginnen machte ich mich auf die Suche und fand dieses Werk. Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, wird für euch aus der Rezension hoffentlich ersichtlich.

Gestaltung: Ich muss eingestehen, dass dies ein absoluter Coverkauf war. Woit schon klar ist wie ich über die Aufmachung dieses Mangas denke. Denn für mich ist das Cover wunderschön, passend zur Geschichte und hat 5 Sterne absolut verdient. Auch die Zeichnungen im Inneren sind wunderschön gestaltet. Mit viel Detailreichtum und Ausschmückungen ist erkennbar wieviel Mühe dahinter steckt. Das einzige Problem was ich manchmal hatte, war, dass ich zwei Charaktere aufgrund der immensen Ähnlichkeit oft verwechselte, doch bis zum Ende des Bandes hin bekam ich auch das in den Griff und darüber ist definitiv hinwegzusehen. Müsste ich die Gestaltung in einem Wort beschreiben, so wäre das wohl: erstklassig.

Sprache: Dass die Sprache in einem Manga keinesfalls mit dieser in einem Roman zu vergleichen ist, ist klar, doch leider kommt es mir in Mangas viel zu oft vor, dass die benutzte Sprache viel zu einfach und einfallslos ist. Dies war hier glücklicherweise nicht der Fall. Somit hat auch dieser Manga in diesem Bereich alle Punkte.

Inhalt:

„In einer Welt aus Sand lebt der 14-jährige Chakuro auf dem Sandwal, einer Insel, die auf den unendlichen Weiten der Dünen treibt. Die Bewohner besitzen die Fähigkeit, Saimia zu nutzen – eine übernatürliche Kraft, die sie jedoch zu einem frühen Tod verdammt. Chakuro und seine Freunde leben abgeschnitten vom Rest der Welt, noch nie haben sie andere Menschen gesehen oder gehört. Auf einer Insel so groß wie der Sandwal trifft Chakuro schließlich auf ein Mädchen, das sein Schicksal verändern soll.“ – Amazon-Beschreibung

Aufgrund der Inhaltsangabe lässt sich nicht wirklich auf die Geschichte schliessen, doch das ist auch nicht besonders, denn dieser erste Teil konzentrierte sich vor allem auf das Worldbuilding und die Einführung der Charaktere, was ihm meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Man wird schnell eingeführt und durch genaue Erläuterungen und ausführliche Beschreibungen findet man sich in dieser Welt gut zurecht. In diesem Manga ist ein perfektes Zusammenspiel von schriftlichen und bildlichen Erklärungen vorzufinden, was es dem Leser sehr angenehm macht sich zurechtzufinden. Doch auch in diesem Band hat der Storyteil schon eine wichtige Rolle und dieser ist nun gar nicht so wie ich ihn erwartete. Denn es gab Wendungen in dieser Geschichte, welche mich sehr überraschten und mich sofort packten. Das Mädchen auf welches Chakuro trifft, ist schon ganz zu Beginn mit im Spiel und das ist Angabe genung um zu sehen, dass dieses Buch so viel mehr Geschichte beinhaltet, als es vermuten lässt und diese wirkt auf mich äusserst durchdacht.

Charaktere: Wie schon angeschnitten sind die Charaktere äusserst glaubwürdig aufgebaut. Man kann sich extrem gut in sie hineinversetzten und man geht in der Geschichte mit, als würde man selbst dazugehören. Charakterentwicklung ist zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema, denn hier lernt man diese ja erst einmal kennen, was viel Zeit beansprucht, aber äusserst umfangreich und gefühlsecht beschrieben hier bravourös gemeistert wird. So habe ich den Eindruck, dass in den Folgebänden noch eineiges gehen wird in diesem Bereich und bin überzeugt, dass mich die Autorin darin nicht enttäuschen wird.

Fazit: Auf jeden Fall werde ich, da ich absolut nur positives zu sagen finde und das in allen Bereichen, die Reihe weiterverfolgen. Diese neue Welt zog mich in einen Bann aus dem ich nur ungern wieder losgelassen werden möcchte und ich freue mich sehr auf die weiteren Bände.

Sternbeurteilung: Wer es aus der Rezension selber noch nicht erkennen konnte, sollte hier in aller Deutlichkeit sehen: Dieses Buch erhält von mir 5 Sterne

♠ ♠ ♠ ♠ ♠  (5/5)

 

Wo ich meine Bücher kaufe

Da ich als Studentin nur über sehr wenig Geld verfüge, doch es einfach nicht lassen kann, mir Massen an Büchern zu kaufen und auch Printexemplare unverzichtbar finde, kaufe ich meine Bücher Mehrheitlich Secondhand ein. Um euch einen kleinen Einblick zu geben, hier eine kleine Vorstellung von meinen „Bezugsquellen“.

ReBuy

Die wohl offensichtlichste Variante und auch die bekannteste ist ReBuy. Zu unschlagbaren Preisen kann man hier fast alle möglichen Bücher erhalten. So sind alleine in diesem Jahr über 150 Bücher durch diese Website in mein Haus gelangt. Meine Erfahrungen mit dieser Plattform sind jedoch leider nicht immer so prickelnd. Auch wenn ich darauf achte, dass ich meine Bücher nur in einem guten oder sehr guten Zustand kaufe, so kamen diese doch oftmals total kaputt bei mir an. doch bei diesen Preisen muss man halt auch ein paar Mal zurückstecken können. Was mich hier jedoch am meisten störte ist die Tatsache, dass des Öfteren Bücher nicht in dieser Auflage geliefert werden in der man sie bestellt. So stand ich doch schon einige Male verdutzt mit einem Taschenbuch in der Hand vor dem ReBuy Paket obwohl ich ein Hardcover bestellte.

Brockenhäuser

Da in meiner Umgebung extrem viele Brockenhäuser vorzufinden sind, statte ich auch diesen gerne einen Besuch ab. Da ich in der Schweiz lebe, sind das vorwiegend die Heilsarmee- und die Blaukrez- Brockenhäuser. Der Vorteil an dieser Einkaufsmöglichkeit ist, dass man hier schon weiss worauf man sich einlässt, bevor man die Bücher einkauft und teilweise können die Preise auch ein wenig heruntergehandelt werden. Im Gegenteil zu ReBuy ist hier die Bandbreite an Büchern zwarrecht eingeschränkt, doch ich habe noch immer einige Bücher gefunden, welche mein Interesse regten und war von diesen auch selten enttäuscht.

ex libris

Und schlussendlich gibt es doch auch so manshce Neuerschienung die ich doch dringend nach dem Erscheinungsdatum lesen möchte. Hier ist es unausweichlich diese zum Vollpreis in einer Buchhandlung zu kaufen. Dies kommt bei mir zwar -im Gegensatz zu den anderen Bucheinkäufen- relativ selten vor, doch liebe ich es einfach ganz neue Bücher zu erhalten und muss mir das auch manchmal einfach gönnen. Denn wer kennt es nicht? „Man gönnt sich ja sonst nichts.“  Für diese Fälle ist ex libris mein absoluter Lieblingsladen. Zum einen sind die deutschen Bücher hier dauerhaft am günstigsten und man profitiert von einer gratis Lieferung nach Hause und auch von der Qualität war ich hier noch nie enttäuscht. Da die Filiale in meiner Nähe vor kurzer Zeit leider schliessen musste, tätige ich hier die Einkäufe nur noch online. Ob dies ein Fluch oder ein Segen für mein Portemonnaie ist, kann ich jedoch noch nicht sagen.

Caroline Ronnefeldt – „Quendel“

Hier findet sich die vollständige Rezension zu dem Buch  Quendel . Auf dieses Buch stiess ich durch ein Booktubevideo. Daraufhin packte mich die Beschreibung so sehr, dass dieses Buch im Nullkommanichts auf der Einkaufsliste, im Warenkorb und schliesslich in meinem Briefkasten landete. Ob das die richtige Entscheidung war?

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches und das Cover verzauberte mich von Beginn an. Dass im Einband auf der Innenseite des Buches zudem noch eine Karte aufgedruckt ist, begeisterte mich noch mehr und in diesem Punkt hat der Verlag meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Die Schrift war dann doch eher klein, doch damit kam ich auch gut zurecht.

Sprache: Die Autorin bediente sich hier einer sehr bildhaften Sprache, was mir gut gefiel. Damit zog das Buch den Leser total in seinen Bann. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln, denn durch lange und ausführliche Sätze werden die Geschehnisse ausgesprochen lebhaft und genau, aber keineswegs in die Länge gezogen geschildert.

„Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen …“  Beschreibung auf Amazon

Inhalt: Hier komme ich nun zum wohl wichtigsten Teil. Denn soweit bin ich von dem Buch total begeistert, doch was bringt nun der Inhalt? In den ersten 100 Seiten wird dem Leser genau das geboten, was man sich von der Beschreibung erwartet. Die Geschichte beginnt vielversprechend und man bekommt Interesse an dieser Welt. Auch wenn der Einstieg in diese Welt sehr kurz gehalten ist und rasant voranschreitet, so fühlt man sich doch so, als würde man sich gut darin auskennen und könnte jederzeit selber darin umhergehen. Das Buch beginnt mit einem Handlungsstrang, welcher über 100 Seiten hinfortgezogen wird. Doch plötzlich wird dieser Strang um den Kartografen Bullrich Schattenbart abrupt abgebrochen und man wechselt zu seinen Freunden. Bis hierhin ist alles noch gut, denn man wurde zwar hingehalten und ohne einen Schlussstrich unter den einzelnen Handlungssträngen stehen gelassen, doch die Hoffnung bestand bei mir immer noch, dass ich erfahren würde was geschehen sollte. Leider wurde diese  Hoffnung bitter zerstört. Als ich am Schluss des Buches angelangte, hatte ich zwar schlussendlich vier begonnene Geschichten, jedoch zu allen Personen darin kein Ende. Ich wurde mit so viel mehr Fragen als Antworten aus dem Buch entlassen und hatte von der „fremden, bedrohlichen Welt“ noch  immer absolut keine Ahnung. Somit muss ich leider sagen, dass dieses Buch eine unfertige Geschichte beherbergt, welche eigentlich noch gar nicht richtig begonnen hat, obwohl das Buch schon zu Ende ist. Da die Welt aber und die Idee dahinter, oder besser gesagt: was ich von dieser Idee vernehmen konnte, möchte ich der Autorin auch in Zukunft noch Chancen geben. Denn das Prinzip dahinter strotzte nur so vor Potential und bot mir eine absolut neue fantastische Welt, von der ich bisher nicht etwas vergleichbarem begegnet bin.

Nebst diesem riesigen Kritikpunkt, ging mir auch die Namensgebung der Charaktere sehr schnell auf die Nerven. Man kam sich beim Lesen vor, als wäre man in einem Kinderbuch stecken geblieben und das war nicht was ich erwartete und somit auch nicht schätzen konnte.

Charaktere: Dadurch, dass sich die Geschichte gar nie wirklich enfaltete und innerhalb sehr kurzer Zeit spielte, war bei keinem der Charaktere irgendeine Art von Weiterentwicklung zu beobachten. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es nicht einige Charaktere gäbe, welche absolut stumpfsinnig sind, wie Bullrichs Nachbarin, und sich auch ausgesprochen unrealistisch und dumm verhalten. Hier kam es mir so vor, als hätte die Autorin nur bei den einen Hauptcharakteren eine interessante Persönlichkeit aufgebaut und bei den weiteren Charakteren weder Zeit noch Lust dafür gehabt. Das fand ich ebenfalls ausgesprochen schade, denn auch hier war an einigen Charakteren erkennbar, dass diese Autorin Potential besitzt, doch andere waren so plump gestaltet, dass man sie ebenso hätte weglassen können.

Mein Fazit zu diesem Buch ist also: Es ist ein unbeendetes Buch zu dem leider nie ein zweiter Teil kommen wird, mit viel Potential in den Bereichen Geschichtsaufbau und Charakterbildung, welches jedoch kaum genuzt wurde.

Sternenbeurteilung:  ♠ ♠  (2/5)

 

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